Das Ensemble

Das ensemble polychrome entsteht im Jahr 2005 aus der Idee, mit ungewöhnlichen Instrumentenkombinationen aparte Klangfarben, Klangschattierungen und Klangmischungen zu erzeugen und bei der Interpretation traditioneller Werke mit unorthodoxen Besetzungen zu experimentieren.

Für die einzelnen Projekte wählen die Initiatoren Annette Kutzer und Albert Loritz jeweils auf die Mitwirkenden abgestimmte und zum Teil selten zu hörende Literatur aus. Je nach Bedarf und „Lust und Laune“ ergänzt Albert Loritz das eine oder andere Programm durch eine eigene Komposition.

In der Art der Programmauswahl und Programmgestaltung führt „ensemble polychrome“ eine Richtung weiter, welche schon die Ensembles 6 mal anders und saxoforte eingeschlagen haben.

Jedes Programm erhält ein charakteristisches Motto, wobei die klangfarblich abwechslungsreiche Zusammenstellung der Werke im Mittelpunkt steht. Besonders reizvoll ist dabei auch die „Umbesetzung“ klassischer Stücke. Dies geschieht durch ausgefeilte Transkriptionen, welche Albert Loritz als erfahrener Bearbeiter und Arrangeur mit dem nötigen Respekt vor dem Original speziell für das Ensemble anfertigt.


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Eine Reihe kurzer Repertoire-Ausschnitte zeigt die vielfältigen Instrumentenkombinationen
und die stilistische Bandbreite von ensemble polychrome.
Das erste und letzte Hörbeispiel entstammt der Komposition „Tempora mutantur“ von Albert Loritz.
Bei den anderen Ausschnitten handelt es sich im weitesten Sinn um klassische Werke
in „neuem Gewand“.

…und für diejenigen unter den interessierten Lesern, welche sich gerne auf „avantgardistische Spielereien“ einlassen wollen, haben wir noch ein kleines Experiment bereitgestellt, das „ultimative polychrome Klangereignis“, in dem alle Werkausschnitte durch Übereinander-Schichtung gleichzeitig ertönen.


Zum engeren Mitgliederkreis des Ensembles gehören:

Annette Kutzer   Violine, Tenorsaxophon
Albert Loritz   Bassklarinette, Baritonsaxophon
Carolin Zwanzer   Violine
Fabian Schäfer   Sopransaxophon, Altsaxophon
Martin Krebs   Horn
Susanne Schwedler (seit 2006) Viola
Andrea Vollmerhaus (seit 2007) Sopran
Verena Schoknecht (geb. Hock) (seit 2011) Klarinette, Altsaxophon
Robin Walter (seit 2011) Sopransaxophon, Altsaxophon
Linda Kraft (seit 2012) Mezzosopran
Alwin Staiger (bis 2011) Klarinette, Altsaxophon
Klaus Wunderer (2009 – 2013) Violoncello

Den unterschiedlichen Programmen von ensemble polychrome kann man entnehmen, dass selten alle Mitglieder bei ein und demselben Projekt beteiligt sind.
Die jeweilige Konzertbesetzung hängt ab vom Projektmotto bzw. von der Art der ausgewählten Werke und nicht zuletzt auch vom Terminplan der Musiker.
Die Zusammenarbeit des Ensembles mit Musikern, die nicht zum engeren Mitgliederkreis gehören, dokumentiert sich in den einzelnen Konzertprogrammen.

Die Programme enthalten vielfältige, gemischte Besetzungsvarianten vom Duo bis zum Oktett.
Eine klangfarbliche Abwechslung innerhalb des „bunten“ Kontextes ergibt sich auch durch „monochrome“ Beiträge wie zum Beispiel durch Streichquartett oder Saxophonquartett bzw. Saxophonquintett.


Treten die Saxophonisten von ensemble polychrome eigenständig auf, nennen sie sich saxcultur4 bzw. saxcultur5



Bei der Quartettformation Sopran-/Alt-/Tenor-/Baritonsaxophon handelt es sich um die bei klassischer Saxophonmusik übliche Standardbesetzung - vergleichbar dem Streichquartett.

Unsere Quintettbesetzung nach dem Modell SAATB eröffnet besonders attraktive Möglichkeiten der Stimmführung und der Klanggestaltung, bis hin zu quasi-orchestralen Wirkungen.
Für diese Besetzung hat Albert Loritz besonders viele Arrangements, Bearbeitungen und Kompositionen geschrieben.